LEISTUNGEN

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WIR BIETEN FOLGENDE LEISTUNGEN:

Die Martin Steuerberatung ist auf die steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung von Unternehmen und Unternehmern spezialisiert. Unabhängig von der Rechtsform des Unternehmens sowie der Größe bieten wir Unternehmern ein breit gefächertes Leistungsspektrum an.

Neben der Erstellung von Jahresabschlüssen fertigen wir alle relevanten betrieblichen Steuererklärungen für Unternehmen sowie Konzerne an. Ziel unserer steuerlichen Beratung ist die Optimierung der Steuerlast unserer Mandanten sowie die optimale Realisierung von Steuersparmöglichkeiten. Darüber hinaus betreuen wir unsere Mandanten bei steuerlichen Außenprüfungen, übernehmen die Finanzbuchhaltung sowie Lohnbuchhaltung und vertreten unsere Mandanten auch vor Finanzgerichten in steuerrechtlichen Angelegenheiten.

Ob das Unternehmen oder der Konzern betriebswirtschaftlich gesehen optimal für die Zukunft gerüstet ist, können wir mithilfe einer betriebswirtschaftlichen Analyse darlegen. Wettbewerbsdruck, steigende Komplexität und wachsender Kostendruck machen es erforderlich, eine darauf ausgelegte Strategie zu entwickeln und diese zu implementieren, damit das Unternehmen auch für die Zukunft leistungsfähig sowie wirtschaftsfähig bleibt.

Eine betriebswirtschaftliche Analyse ist daher unabdingbar, denn nur so können mögliche Risiken erkannt werden und frühzeitig darauf reagiert werden. Unsere Kanzlei begleitet Unternehmen sowie Konzerne mit einer fundierten betriebswirtschaftlichen Beratung in allen Phasen der Unternehmensentwicklung.

Die Steuererklärungspflicht besteht nach den §§ 149 bis 153 AO und den Einzelsteuergesetzen. So verlangen z. B. das Einkommensteuergesetz, das Körperschaftsteuergesetz, das Gewerbesteuergesetz und das Umsatzsteuergesetz die jährliche Abgabe einer Steuererklärung; für die Einkommensteuer wird diese in § 25 Abs. 3, 4 EStG sowie §§ 56, 60 EStDV konkretisiert.

Ob für einen Veranlagungszeitraum z.B. eine Einkommensteuererklärung abzugeben ist, richtet sich namentlich nach § 56 EStDV. Die Erklärungspflicht als solche ist eine höchstpersönliche Verpflichtung; sie ist mit Zwangsmitteln gem. § 328 AO erzwingbar. Die fristgerechte Abgabe kann mit verwaltungsrechtlichen Druckmitteln, wie einem Verspätungszuschlag gem. § 152 AO, durchgesetzt werden.

Die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung besteht auch, wenn das Finanzamt gem. § 149 Abs. 1 Satz 2 EStG hierzu auffordert. Beschränkt Steuerpflichtige sind erklärungspflichtig, sofern die Steuer nicht dem Steuerabzug unterliegt und dadurch gem. § 50 Abs. 2 EStG bereits abgegolten ist. Erweitert beschränkt Steuerpflichtige i.S.d. § 2 Abs. 1 AStG haben hingegen sämtliche Einkünfte zu erklären.

Die Abgabe der Steuererklärung ist eine persönliche Pflicht der Steuerpflichtigen, die nach den §§ 328 ff. AO erzwingbar ist. Alternativ kann das Finanzamt gem. § 162 AO auch die Besteuerungsgrundlagen schätzen und auf dieser Grundlage einen Steuerbescheid erlassen, wobei die Erklärungspflicht dennoch unverändert fortbesteht. Eine Änderung eines Schätzbescheids im Einspruchsverfahren ist aber möglich.

Bis zum VZ 2010 mussten jegliche Steuererklärungen schriftlich nach amtlichem Vordruck abgegeben werden.

Ab VZ 2011 ist gem. § 25 Abs. 4 EStG bei Einkünften nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 EStG und sofern kein Veranlagungsfall nach § 46 Abs. 2 Nr. 2 bis 8 EStG gegeben ist, zwingend eine Erklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung (= Elektronische Steuererklärung/Elster) vorzunehmen. Bilanzen sind nach § 60 EStDV in der gleichen Form zu übermitteln.

Die Steuererklärung ist gem. § 149 Abs. 2 AO grundsätzlich innerhalb von fünf Monaten nach Ablauf des zu veranlagenden Kalenderjahres abzugeben. Wird zur Erstellung der Steuererklärung ein Steuerberater beauftragt haben, verlängert sich nach einem gemeinsamen Erlass der obersten Finanzbehörden der Länder die Abgabefrist bis zum 31. Dezember des Jahres. Im Einzelfall ist auch eine weitergehende Verlängerung gem. § 109 AO möglich.

Wir unterstützen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei der Erstellung sämtlicher Steuererklärungen und den damit in Zusammenhang stehenden Anträgen. Sofern erforderlich bieten wir auch Beistand in außergerichtlichen und gerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren mit den Organen der Finanzverwaltung

Ein kaufmännisches Geschäftsjahr wird mit dem Jahresabschluss rechnerisch abgeschlossen. Der Jahresabschluss hat neben seiner Funktion der Grundlage für die Unternehmensbesteuerung durch die Finanzbehörde auch eine weitere zentrale Funktion- er dient als Informationsgrundlage für Gläubiger, Investoren, Banken sowie für das eigene unternehmerische Handeln.

Die Martin Steuerberatung erstellt Ihren Jahresabschluss, gleich ob Ihr Unternehmen einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht oder Sie freiberuflich tätig sind. Dabei spielt es auch keine Rolle welche Rechtsform Ihr Unternehmen hat, d.h. ob es sich um eine Kapital- oder Personengesellschaft handelt.

Das Leistungsangebot der Kanzlei TH MARTIN im Rahmen der Lohnbuchhaltung ist individuell an die Bedürfnisse unserer Mandanten angepasst.
Die Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen ist ein sehr komplexes Themengebiet, da neben den Regelungen des (Lohn-)steuerrechts auch arbeits- und sozialversicherungsrechtliche Regelungen zu beachten sind, die zudem einer stetigen Änderung unterliegen.
Viele Arbeitgeber lagern Ihre Lohnbuchhaltung deshalb gerne aus.

Wir übernehmen für Sie die komplette Lohnbuchhaltung einschließlich der Meldungen an die Sozialversicherungsträger. Unser Leistungsspektrum beinhaltet selbstverständlich auch den Schriftverkehr mit den Sozialversicherungsträgern, das Stellen von Anträgen, die Begleitung von Sozialversicherungs- und Lohnsteueraußenprüfungen. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Rechtsform Ihr Unternehmen hat und wie viele Mitarbeiter beschäftigt sind.

Sofern gewünscht kann der Austausch sämtlicher Lohnunterlagen und Angaben zu Arbeitnehmern auch digital über eine Cloud erfolgen. Für alle Arbeitnehmer können Sie dabei zusätzlich einen individuellen Cloud-Bereich mit Archiv freischalten. So sparen Sie Zeit und Geld für den Ausdruck und die Kuvertierung aller Lohnunterlagen.

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Wann entsteht die sog. Spekulationssteuer bei Immobiliengeschäften?

Bis 1999 tauchte der Begriff „Spekulationsgeschäfte“ im Einkommensteuergesetz auf. Zur Vermeidung einer Irreführung, da Spekulationsgeschäfte auch ohne Spekulationsabsicht vorliegen können, wurde die entsprechende Vorschrift des § 23 EStG umbenannt in „private Veräußerungsgeschäfte“.

Grundsätzlich sind die Anschaffung und die Veräußerung einer Immobilie Voraussetzung für die Verwirklichung eines Veräußerungsgewinns im Sinne der Spekulationssteuer. Die Veräußerung ist das unabdingbare Besteuerungsmerkmal für die Anwendung der Spekulationssteuer. Unter Veräußerung ist die entgeltliche Übertragung einer Immobilie zu verstehen. Dies sind insbesondere Verkauf und Tausch. Das Motiv für die Veräußerung der Immobilie ist dabei unbeachtlich (Beispiel: Veräußerung auf Grund persönlicher Zwangslage). Insbesondere ist es für die Steuerpflicht unerheblich, ob der Veräußerer in spekulativer Absicht gehandelt hat.

Auch die Einbringung einer Immobilie des Privatvermögens in eine Kapitalgesellschaft oder eine Personengesellschaft gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten gilt als Veräußerung.

Unentgeltliche Übertragungen einer Immobilie, wie z.B. Erbfall oder Schenkung, sind kein entgeltlicher Erwerb und damit keine Anschaffung. Dem neuen Eigentümer wird jedoch insbesondere die Anschaffung durch den Rechtsvorgänger zugerechnet. Ein privates Veräußerungsgeschäft liegt somit dann vor, wenn zwischen der Anschaffung durch den Rechtsvorgänger und der Veräußerung durch den neuen Eigentümer die Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist.

Keine Anschaffung ist grundsätzlich die Herstellung einer Immobilie. Etwas anderes gilt lediglich für vom Stpfl. errichtete, ausgebaute oder erweiterte Gebäude, Gebäudeteile, Wohnungen und Außenanlagen, wenn der zugehörige Grund und Boden innerhalb der Spekulationsfrist veräußert wird. In diesem Fall liegt ein privates Veräußerungsgeschäft sowohl hinsichtlich des Grund und Bodens, als auch hinsichtlich der darauf stehenden mitveräußerten, selbst hergestellten Gebäude, Gebäudeteile, Wohnungen oder Außenanlagen vor. Dies gilt auch bei unentgeltlichem oder teilentgeltlichem Erwerb, wenn der Stpfl. den Grund und Boden innerhalb der Spekulationsfrist seit seiner Anschaffung durch den Rechtsvorgänger veräußert. Das zwischenzeitlich errichtete Gebäude unterliegt der Besteuerung unabhängig davon, ob der Rechtsvorgänger oder der Veräußerer das Gebäude errichtet hat.

Wie wird die Spekulationsfrist bei Immobilien ermittelt?

Für die Berechnung, ob die Veräußerungsfrist überschritten ist, ist grundsätzlich bei Anschaffung und Veräußerung das obligatorische Geschäft (das ist regelmäßig der notarielle Kaufvertrag) maßgebend. Grundsätzlich gilt, dass ein privates Veräußerungsgeschäft bei Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten vorliegt, die innerhalb von zehn Jahren seit Anschaffung veräußert werden.

Das private Veräußerungsgeschäft bei Verkauf eines Grundstücks beinhaltet auch auf dem Grundstück stehende Gebäude und Außenanlagen. Demnach werden auch Gebäude, Außenanlagen und Gebäudeteile sowie Wohnungen, soweit sie im Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung des Grundstücks erst errichtet, ausgebaut oder erweitert wurden und der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung des Grundstücks nicht mehr als zehn Jahre beträgt mit besteuert. Ein privates Veräußerungsgeschäft ist auch dann gegeben, wenn ein unbebautes Grundstück parzelliert und einzelne Parzellen veräußert werden.

Gibt es Ausnahmen bei der Spekulationssteuer?

Zur Vermeidung der Besteuerung eines Veräußerungsgewinns bei Wohnsitzwechsel beinhaltet das Gesetz eine Ausnahmeregelung, nach der die Veräußerung von selbstgenutztem Wohneigentum unter bestimmten Voraussetzungen nicht der Besteuerung unterliegt. Begünstigt sind bebaute Grundstücke sowie die darauf stehenden Gebäude, selbständigen Gebäudeteile, Wohnungen und andere WG, die entweder im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden.

Hinsichtlich der Beurteilung, ob die Wohnung ununterbrochen zwischen Anschaffung und Veräußerung zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde, ist jeweils auf den Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums abzustellen.

Der Nutzung zu Wohnzwecken dient eine Immobilie, wenn sie bestimmt und geeignet ist, Menschen auf Dauer Aufenthalt und Unterkunft zu ermöglichen. Ein häusliches Arbeitszimmer dient somit nicht Wohnzwecken. Eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken ist damit auch gegeben, wenn die Wohnung im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung genutzt wird oder es sich um eine nicht zur Vermietung an Dritte dienende Ferienwohnung handelt. Unschädlich ist es, wenn der Stpfl. die Wohnung einem Kind, für das er einen Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag hat, unentgeltlich zu dessen Wohnzwecken zur Verfügung stellt. Dies gilt aber nicht für andere Angehörige.

Wie wird der Veräußerungspreis ermittelt?

Der Gewinn oder Verlust aus einem Immobilienverkauf ermittelt sich grundsätzlich als Unterschied zwischen Veräußerungspreis auf der einen Seite und Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie Werbungskosten auf der anderen Seite. Dabei sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten ggf. um die steuerlich geltend gemachten Absetzungen für Abnutzung, erhöhten Absetzungen und Sonderabschreibungen zu mindern.

Veräußerungspreis

./.Anschaffungs- oder Herstellungskosten ggf. gemindert um AfA (o.Ä.)
./.Werbungskosten im Rahmen der Veräußerung
Veräußerungsgewinn/-verlust

Gemäß  § 23 Abs. 3 Satz 4 EStG sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten in dem Umfang um die AfA einschließlich erhöhter Absetzungen und Sonderabschreibungen zu mindern, in dem sie tatsächlich bei der Ermittlung von Überschusseinkünften abgezogen worden sind. Auf diese Weise werden die geltend gemachten Abschreibungen im Ergebnis nachversteuert. Als Werbungskosten werden grundsätzlich alle durch ein privates Veräußerungsgeschäft veranlassten und vom Veräußerer getragenen Aufwendungen berücksichtigt (beispielsweise Kosten für Verkaufsannonce in einer Zeitung, Rechts- und Beratungskosten).

Da das private Veräußerungsgeschäft zu den Überschusseinkunftsarten gehört ist der Veräußerungsgewinn oder -verlust im Zuflussjahr des Veräußerungserlöses zu erfassen.

Seit dem 19.08.2018 kann das Baukindergeld beantragt werden. Das Baukindergeld beträgt € 12.000 für jedes im Haushalt der antragstellenden Eltern lebende Kind im Zeitpunkt der Antragstellung unter 18 Jahren, auszahlbar in 10 Jahresraten à € 1.200 (wohl aber nur, solange die Immobilie eigenen Wohnzwecken dient und Kindergeld bezogen wird).

Zuständig für das Baukindergeld ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Weiterführende Hinweise enthält ein entsprechendes Merkblatt der KfW.

Mit dem Baukindergeld wird der Erwerb oder die Herstellung von in Deutschland belegenem Wohneigentum gefördert, z.B. als Eigentumswohnung, Einfamilienhaus oder in Mehrfamilienhäusern. Die Förderung ist nicht auf den Neubau beschränkt, kann also z.B. auch erfolgen, wenn der Antragsteller ein Objekt erwirbt, in dem er bereits wohnt.

Beanspruchen können das Baukindergeld Ehegatten, eingetragene und nicht eingetragene Lebenspartner sowie Alleinerziehende, zu deren in der Wohnung geführtem Haushalt mindestens ein Kind gehört. Die Antragsteller dürfen im Zeitpunkt der Beantragung nicht Eigentümer einer selbstbewohnten oder zu Wohnzwecken vermieteten Immobilie sein.

Für das maßgebliche Haushaltseinkommen ist auf das durchschnittliche Einkommen des vorletzten und vorvorletzten Jahres abzustellen; für Anträge im 2019 demnach 2016 und 2017. Das maßgebliche Haushaltseinkommen darf bei einem Kinde € 90.000 nicht überschreiten. Je weiterem Kind erhöht sich die Grenze um jeweils € 15.000.

Die Regelung gilt rückwirkend für Käufe bzw. Anträge auf Baugenehmigung ab 1.1.2018; bis zum 31.12.2020 muss der Kaufvertrag unterschrieben oder die Baugenehmigung erteilt sein. Der Antrag auf Baukindergeld muss spätestens drei Monate nach dem Einzug (amtliche Meldebestätigung erforderlich) gestellt werden, spätestens aber bis zum 31.12.2023.

HÄUFIGE GESTELLTE FRAGEN

Sie haben Fragen, wir haben Antworten

Die Buchführungspflicht von Unternehmen ergibt sich aus den Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie den des Steuerrechts. Diese impliziert die Pflicht zur Erstellung einer Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung unter Anwendung der doppelten Buchführung. Gemäß § 238 des Handelsgesetzbuches sind alle Kaufleute im Sinne des HGB dazu verpflichtet, Bücher zu führen sowie in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Kaufleute sind in diesem Sinne jene, die ein Handelsgewerbe betreiben und somit sind in der Regel alle Gewerbebetreibenden von der Buchführungspflicht betroffen. Ein gewerbliches Unternehmen wird als Handelsgewerbe eingestuft, wenn eine Eintragung im Handelsregister erfolgt- in diesem Fall wird der Unternehmer bzw. das Unternehmen aufgrund gesetzlicher Vorschriften zum Kaufmann im Sinne des HGB. Kapitalgesellschaften wie beispielsweise die Rechtsform einer GmbH sowie Aktiengesellschaft haben immer die Pflichten eines Kaufmanns im Sinne des HGB. Ebenfalls gilt dies für Personengesellschaften wie die OHG sowie KG.

Kleingewerbebetreibende werden explizit von der Buchführungspflicht ausgenommen und stellen keine Kaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches dar. Es besteht jedoch die Möglichkeit eine freiwillige Eintragung ins Handelsregister vorzunehmen. In diesem Fall werden auch Kleingewerbebetreibende zu Kaufleuten gemäß HGB und sind folglich zur Buchführung verpflichtet.

Die Verpflichtung zur Buchführung für steuerliche Zwecke ergibt sich gemäß § 140 AO aus dem Handelsgesetzbuch, denn wer nach außensteuerlichen Vorschriften buchführungspflichtig ist, muss dies auch nach den Bestimmungen des Steuerrechts tun. Des Weiteren werden in der AO auch Grenzwerte festgelegt und der Kreis der betroffenen Unternehmen erweitert. Gewerbebetreibende mit einem Umsatz von mehr als 600.000 EUR oder einem Gewinn von mehr als 60.000 EUR werden auch dann steuerlich buchführungspflichtig, selbst wenn sie die Verpflichtung nach HGB nicht hätten.
Freiberufler nach dem Einkommenssteuergesetz sind dem Grunde nach nicht buchführungspflichtig, auch wenn eine Überschreitung der Grenzwerte erfolgt. Sie dürfen die sogenannte vereinfachte Form anwenden, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Hier werden die betrieblichen Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt und es wird ein Gewinn oder Verlust ermittelt.

Der Buchführungspflicht beginnt bei Kaufleuten im Sinne des HGB mit der Eintragung des Unternehmens im Handelsregister- bei Einzelunternehmern bzw. Kleingewerbebetreibenden ab dem Zeitpunkt, an dem eine der o.g. Grenzwerte überschritten ist.

Steuern sparen und optimieren

Viele Unternehmen verlegen einen Teil ihrer unternehmerischen Aktivitäten ins steuergünstigere Ausland, um Steuern zu sparen und die Steuerlast des Unternehmens zu optimieren. Hierbei gibt es diverse Varianten eine Verlegung der Unternehmensaktivitäten ins Ausland vorzunehmen wie zum Beispiel die Gründung einer Betriebsstätte im Ausland oder aber auch die Etablierung einer Tochtergesellschaft im Ausland. Bei Gründung einer Tochtergesellschaft im Ausland stellt sich zunächst die Frage der Rechtsform der Gesellschaft- d.h. ob eine der deutschen Personengesellschaft oder eher eine der deutschen Kapitalgesellschaft ähnliche Form bevorzugt wird. Von dieser Entscheidung hängt im Wesentlichen auch die Besteuerung der Tochtergesellschaft im Ausland ab.

Die zweite Variante ist die Gründung einer Betriebsstätte im Ausland. Die Definition einer Betriebsstätte ist im nationalen deutschen Steuergesetz sowie auch in den Doppelbesteuerungsabkommen verankert und nahezu identisch. Gemäß § 12 AO ist eine Betriebsstätte eine feste Geschäftseinrichtung oder Anlage, die der Tätigkeit des Unternehmens dient. Dazu zählen Stätten, an denen sich die Geschäftsleitung befindet sowie Zweigniederlassungen, Fabrikationsstätten, Warenlager etc., welche dem Unternehmer zur Ausübung des Gewebes dienen. Hinsichtlich der Besteuerung werden diejenigen Gewinne, die mit der ausländischen Stätte erzielt worden sind, von der Besteuerung durch den deutschen Fiskus ausgenommen und in dem Betriebsstättenstaat versteuert, sofern ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und dem Betriebsstättenstaat besteht, welches die Freistellung dieser Gewinne in Deutschland, damit eine Doppelbesteuerung vermieden wird, regelt.

Dies ist steuerlich lohnend, wenn der Betriebsstättenstaat niedrigere Steuersätze als der deutsche Staat erhebt. Um diesen Steuervorteil zu genießen, muss man bestimmte Aspekte wie z.B. die Problematik der Verrechnungspreise berücksichtigen. Darüber hinaus muss für die Betriebsstätte eine eigene Buchführung erstellt werden sowie Steuererklärungen nach dem Recht des Betriebsstättenstaates angefertigt werden. Auch gilt es einzelne Sachverhalte steuerlich richtig zu analysieren und zu beurteilen wie z.B. die Zuordnung von Darlehen und Zinseinnahmen oder die Überführung von Wirtschaftsgütern aus dem inländischen Betrieb ins das Ausland. Wir, die Martin Steuerberatung aus Essen, helfen Ihnen bei der Steuerplanung rund im Ihre Auslandsaktivitäten und stehen Ihnen in allen Fragen unterstützend zur Seite. Dabei ist es irrelevant, ob Sie eine Gründung einer Tochtergesellschaft oder die Etablierung einer Betriebsstätte im Ausland vorziehen. Vor dem Beginn von Unternehmensaktivitäten im Ausland ist die Planung das A und O und ein essentieller Faktor, welcher nicht umgangen werden sollte, um auch alle steuerbeeinflussenden Faktoren zu analysieren und stets präsent zu haben.

Nachfolgeplanung ist eine Pflichtaufgabe

Als Unternehmer stellt man sich irgendwann die Frage, wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll, wenn man sich selbst einmal in den wohlverdienten Ruhestand begeben möchte- d.h. die Frage der Betriebsnachfolge. Daher ist die Nachfolgeplanung eine Pflichtaufgabe in jedem Unternehmen und sollte nicht zu spät in Angriff genommen werden, um insbesondere menschliche, unternehmerische, juristische sowie steuerliche Aspekte im Rahmen der Unternehmensnachfolge bzw. Betriebsnachfolge im hinreichenden Maße zu berücksichtigen. Zunächst sollte man sich Gedanken machen, an wen man das Unternehmen weitergeben möchte. Ist man beispielsweise Arzt und möchte die eigene Praxis an den Sohn oder die Tochter, die sich zurzeit im Endstadium ihres Medizinstudiums befinden, übergeben? Oder hat man einen kleinen handwerklichen Familienbetrieb und wünscht sich die Übernahme des Betriebs durch den Enkel, der gerade seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat? Oder aber plant man das gesamte Unternehmen an einen fremden Dritten zu verkaufen? Die Entscheidungsmöglichkeiten im Rahmen einer Unternehmensnachfolge/ Betriebsnachfolge sind unendlich und nachdem man sich für eine Möglichkeit entschieden hat, gilt es diverse rechtliche sowie steuerliche Aspekte ebenfalls zu berücksichtigen.  Die rechtlichen Aspekte implizieren die Klärung der Fragen rund um die Vermögensübertragung im Rahmen der Erbfolge sowie um die optimale Rechtsform für die Betriebsnachfolge. Hierbei ist ebenfalls die vertragliche Ausgestaltung der Übertragung des Unternehmens von großer Bedeutung, d.h. ob das Unternehmen bzw. die Geschäftsführung vollständig oder in Etappen an den Übernehmer abgegeben werden soll.

Steuerlich betrachtet spielen insbesondere die Erbschaftssteuer sowie die Schenkungssteuer und Ertragssteuern eine große Rolle und über diese Auswirkungen sollte man hinreichend informiert werden. Denn mit der richtigen steuerlichen Ausgestaltung der Unternehmensnachfolge bzw. Betriebsnachfolge kann viel Geld gespart werden- und davon profitieren der Erbe bzw. der Käufer des Unternehmens, der verkaufende bzw. abgebende Unternehmer aber auch das Unternehmen selbst. Bei dieser Vielzahl von Aspekten, die bei einer Unternehmensübertragung oder einem Unternehmensverkauf zu berücksichtigen sind, sollte man sich fachmännische Hilfe von einem Steuerberater holen, um keine Fehler zu machen und alle Aspekte zu berücksichtigen. Denn eine gut durchdachte und geplante Regelung der Unternehmensnachfolge ist das Tüpfelchen auf dem I der unternehmerischen Arbeit. Und auch hier gilt- der Nutzen, den man daraus zieht, wird in jedem Fall höher sein als die Kosten, die man für die Planung der Nachfolge aufbringt.

Wir, die Martin Steuerberatung aus Essen, stehen Ihnen mit Antworten auf all Ihre Fragen rund um das Thema Nachfolge beratend bei. Als qualifiziertes und fachlich sehr gut ausgebildetes Team von Steuerberatern werden wir mit Ihnen die Planung und Umsetzung Ihrer Unternehmensnachfolge reibungslos und steueroptimal verwirklichen.

UNTERNEHMENSVERKAUF

Wir begleiten Sie während des des gesamten Verkauf-Prozesses

Irgendwann ist die Zeit eines jeden Unternehmers gekommen, sich in den wohlverdienten Ruhestand zu begeben. Dies geht in der Regel mit der Übergabe des Unternehmens bzw. des Betriebes an einen engen Verwandten oder einen Mitarbeiter oder mit dem Verkauf des eigenen Unternehmens einher. Wenn Sie sich für den Verkauf Ihres Unternehmens entschieden haben, stehen wir, die Martin Steuerberatung, Ihnen als Ansprechpartner sowie Steuerberater während des gesamten Verkaufsprozesses unterstützend und beratend zur Seite. Von uns erhalten Sie steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung im Rahmen Ihres Unternehmensverkaufs aus einer Hand. Den richtigen Nachfolger für das eigene Unternehmen zu finden, dem man sein Unternehmen verkaufen möchte, ist nicht einfach und schnell erledigt. Daher stehen wir Ihnen als Steuerberater mit Rat und Tat bei und helfen Ihnen den richtigen Käufer zu finden. Damit Sie als Verkäufer einen angemessenen Preis beim Unternehmensverkauf für Ihr Unternehmen erzielen können, ist eine Unternehmensbewertung ein wichtiger Teil des Verkaufsprozesses, der unumgänglich ist. Der Unternehmenswert ist hierbei von einer Vielzahl von Faktoren geprägt und daher sollte eine detaillierte Unternehmensbewertung durchgeführt werden, um Aufschluss über den genauen monetären Wert des Unternehmens zu erhalten. Die Erstellung einer solchen Unternehmensbewertung führen wir für Sie als unseren Mandanten selbstverständlich durch.

Im Rahmen des Unternehmensverkaufs gibt es diverse steuerrechtliche Aspekte, die Berücksichtigung finden sollten, um steuerlich auch von einem Verkauf des Unternehmens profitieren zu können. Im Hinblick auf die Gestaltungsmöglichkeiten, die einem im Rahmen des Unternehmensverkauf zur Verfügung stehen, wie z.B. die Übertragung des Unternehmens gegen eine Rente oder die Zahlung des Kaufpreises in Raten, präsentieren wir, die Martin Steuerberatung, Ihnen die optimale steuerliche Lösung unter Abwägung aller Vor- und Nachteile. Wir beraten Sie auch im Hinblick auf den richtigen Zeitpunkt des Unternehmensverkaufs, damit Sie von den möglichen Steuervorteilen profitieren können.  Auch wenn es um die steuerliche Behandlung des Veräußerungsgewinns geht, werden wir für Sie als unseren Mandanten alle Freibeträge und Steuersparmöglichkeiten bestmöglich auszuschöpfen. 

Kontaktieren Sie uns, das Team der Martin Steuerberatung und Martin aus Essen ist telefonisch oder auch per E-Mail für Sie erreichbar. Unser Fokus liegt auf einer persönlichen und individuellen Beratung unserer Mandanten- dies können Ihnen unsere zahlreichen zufriedenen Mandanten bestätigen.

UNTERNEHMENSKAUF

Wir begleiten Sie während des des gesamten Kauf-Prozesses

Der Kauf eines Unternehmens will genauestens geplant und sorgfältig abgewickelt werden. Denn nur eine gute Planung trägt zum erfolgreichen Abwicklung der Transaktion bei. Beim Unternehmenskauf liegt unsere Beratung nicht lediglich in der üblichen Unternehmensbewertung und steuerlichen Abwicklung der Transaktion. Denn hinter einem Unternehmen stehen auch menschliche Wesen, die das Unternehmen bewegen und die Ziele und individuellen Interessen dieser Menschen möchten wir ebenfalls fördern und berücksichtigen. Wir, die Martin Steuerberatung, prüfen, ob die bevorstehende Transaktion des Unternehmenskaufs zu der Verwirklichung Ihrer persönlichen Ziele passt und begleiten Sie anschließend bei der Abwicklung dieser. Wir überprüfen im Vorfeld das potentielle Kaufobjekt und erstellen eine Due Dilligence für Sie als unseren Kunden und potentiellen Käufer. Die Due Dilligence impliziert eine Risikoprüfung und -analyse beim Kauf von Unternehmen bzw. Unternehmensbeteiligungen, welche durch den Käufer bzw. seinen Steuerberater oder Anwalt mit angemessener und gebührender Sorgfalt durchgeführt wird. Aus den Ergebnissen dieser Due Dilligence lassen sich als Ergebnis ein Unternehmenswert sowie ein realistischer Kaufpreis ableiten. Und genau aus diesem Grund ist die Sorgfalt einer Due Dilligence von großer Bedeutung, da durch diese Analyse der Käufer alle relevanten Informationen über das Kaufobjekt erhält und folglich auch nicht das Risiko eingehen würde einen überhöhten Kaufpreis für das Unternehmen bzw. die Unternehmensbeteiligung zu zahlen, nur weil er nicht über alle Informationen Kenntnis hatte.

Die Ausgestaltung und das Ausmaß der Due Dilligence besprechen wir, das Team der Martin Steuerberatung aus Essen, im Vorfeld mit Ihnen als unserem Mandanten. Je nach Größe des Unternehmens, welches Sie beabsichtigen zu erwerben, kann eine aufwändige oder aber auch weniger umfangreichere Analyse beim Unternehmenskauf notwendig sein. Nachdem eine detaillierte Analyse und die Unternehmensbewertung abgeschlossen wurden sowie eine Einigung im Hinblick auf das Unternehmen und den Kaufpreis getroffen wurde, ist der nächste Schritt die vertragliche Ausgestaltung des Unternehmenskaufs und Beurkundung des Kaufvertrages. Hier können wir Ihnen kompetente Notare vermitteln. Wir, das Team der Martin Steuerberatung, beraten wir Sie steuerlich und betriebswirtschaftlich und zeigen Ihnen alle steuerlichen Aspekte auf, welche im Rahmen eines Unternehmenserwerbs Berücksichtigung finden müssen. Als Ihr kompetenter  Steuerberater, zeigen Ihnen diverse Alternativen auf und finden für Sie die steueroptimale Lösung bei der Umsetzung der Transaktion des Unternehmenskaufs.

Während des gesamten Prozesses stehen wir Ihnen als erfahrene Steuerberater unterstützend bei und helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung unter Beachtung aller menschlichen, steuerlichen, rechtlichen sowie betriebswirtschaftlichen Aspekte.

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